Logistikwissen

Mehr Zahlungsoptionen für mehr Kunden

Bei den Zahlungsmöglichkeiten kommt es auch auf Quantität an

Retouren Packete

Wir finden heute am Markt eine Vielzahl an Zahlungsmöglichkeiten, die im Online-Handel genutzt werden können. Dabei hat fast jeder Kunde seine persönlichen Lieblingsanbieter. Als Shop-Betreiber sollten Sie möglichst viele Systeme parallel anbieten und dabei auch datensparsame Klassiker nicht aussen vor lassen.

Der Zahlungsvorgang im E-Commerce: Ein neuralgischer Moment

Es gibt im Internet Einkaufsprozess Momente, in denen das Risiko für einen Kaufabbruch besonders hoch ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Augenblick, in dem der Kunde die Zahlung tätigt. Jetzt wird nämlich spätestens realisiert, dass sich es bei dem Vorgang nicht um „virtuelles Window-Shopping“ handelt. Stattdessen muss ganz reales Geld ausgegeben werden.

In dieser Situation führt jede Irritation und jede Störung des Kunden zu einem höheren Risiko, dass die kritische Position die Freude am Einkauf überwiegt. Das führt dann fast unweigerlich zu einem Kaufabbruch. Dieser ist für den Online-Händler besonders ärgerlich. War doch der Kunde fast schon bereit, den Einkauf zu tätigen.

Wenn Sie bei der Analyse Ihrer Serverdaten feststellen, dass sich rund um den Zahlungsvorgang viele Abbrüche ereignen, dann sollten Sie sich unbedingt an die Erforschung der konkreten Ursachen hierfür machen. Wenn es Ihnen gelingt, das zögerliche und zweifelnde Nachdenken beim Kunden zu reduzieren, wird Ihre Conversion und damit Ihr Umsatz automatisch steigen.

Alle Barrieren konsequent abbauen

Es sind vor allem Barrieren beim Einkauf im Internet, die dazu führen können, dass der Kunde kritische Gedanken entwickelt. Stellen Sie sich einmal vor, ein Verbraucher müsste in einem lokalen Geschäft erst ein riesiges und unübersichtliches Labyrinth durchqueren, bevor er an die Kasse gelangt, um den Einkauf dort bezahlen zu müssen. Eine absurde Vorstellung. Schliesslich liegt es ja im Interesse des Ladenbesitzers, dem Kunden den Einkauf so einfach und angenehm zu machen, wie nur möglich.

Doch genau dieses Labyrinth errichten sehr viele Online-Händler für ihre Kunden, ohne dass es ihnen überhaupt bewusst wird. Jede Störung rund um den Zahlungsvorgang erhöht das Risiko, dass der Kunde kurz vor dem Abschluss doch noch zurückweicht und den Shop verlässt.

Unterziehen Sie den Checkout-Prozess in Ihrem Shop daher unbedingt einmal einer eingehenden Überprüfung. Durchlaufen Sie ihn dabei mit den Augen eines fremden Kunden und achten Sie auf alles, was Sie beim erfolgreichen Abschliessen Ihres Einkaufs stören oder irritieren könnte. Ist jederzeit ersichtlich, welches der nächste Schritt ist? Gelangt man von der Kasse noch einmal zurück zum Warenkorb oder zum Sortiment? Bleibt der Warenkorb erhalten, auch wenn man die Einkaufssession für eine Weile unterbrochen hat? Sind dem Kunden die Versandkosten und die Lieferzeit jederzeit bewusst? Die Beantwortung dieser Fragen führt Sie schnell zu etwaigen Schwachstellen in Ihrem Shop.

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang: Zwingen Sie den Kunden nicht zu einer Registrierung, bevor er den Einkauf abschliessen kann. Bieten Sie also in jedem Fall die Möglichkeit, als Gast zu bestellen. Viele Menschen leben datensparsam und haben kein Interesse daran, sich mit ihren Daten in einem Shop zu registrieren, in dem sie vielleicht nur ein einziges Mal einkaufen werden.

Verschiedene Kunden bevorzugen unterschiedliche Zahlungsverfahren

Besonders problematisch ist allerdings die eigentliche Zahlung. Als Shop-Betreiber haben Sie sich für eine Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten entschieden, die Sie ihren Kunden anbieten. Die Entscheidung für oder gegen die ein oder andere Methode hat dabei häufig etwas damit zu tun, welche Transaktionsgebühren jeweils einfallen, wie schwierig es ist, ein bestimmtes System in den Shop zu integrieren oder wie wichtig Sie selbst eine bestimmte Zahlungsmethode finden.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden in Ihrem Shop ausschliesslich die Bezahlung per Kreditkarte anbieten. Es wäre völlig klar, dass Verbraucher ohne Kreditkarte nicht bei Ihnen einkaufen könnten. Das beträfe zum einen diejenigen, die aufgrund ihrer finanziellen Situation keine Kreditkarte erhalten können. Bei diesen Personen kann es sich allerdings trotzdem um hervorragende Kunden für Ihren Shop handeln. Zum anderen wären solche Menschen betroffen, die gar keine Kreditkarte besitzen wollen. Auch sie blieben beim Einkauf in Ihrem Shop aussen vor. Nicht zuletzt wollen wir noch diejenigen erwähnen, die Ihnen einfach Ihre Kreditkartendaten nicht anvertrauen möchten. Damit gibt es bereits drei Gruppen, die jeweils eine beträchtliche Grösse haben, die Sie nicht zum Einkauf in Ihrem Shop zulassen. Es liegt auf der Hand, dass es sich hierbei nicht um eine kluge Entscheidung handelt.

Auch wenn Sie zusätzlich zur Kreditkarte noch Zahlungsverfahren wie zum Beispiel PayPal anbieten, lösen Sie das Problem nur bedingt. Sie schliessen dann nämlich immer noch diejenigen Kunden aus, die grundsätzlich nicht wollen, dass durch den Zahlungsvorgang ein weiteres Unternehmen in die Transaktion involviert ist. Nicht jeder möchte seine Einkaufsgewohnheiten gerne mit vor allem US-amerikanischen Konzernen teilen, sondern wünscht sich stattdessen etwas Privatsphäre und Datenschutz.

Das sollte für Sie mindestens zu der Schlussfolgerung führen, dass Sie sowohl die Vorkasse als auch die Nachnahme als Zahlungsmöglichkeiten anbieten sollten. Und bedenken Sie bei der Nachnahme, dass es nicht sonderlich kundenfreundlich ist, dem Käufer die kompletten Gebühren hierfür in Rechnung zu stellen. Schliesslich fordern Sie ja auch nicht, dass die Kunden eine Kreditkarten- oder PayPal-Gebühr an Sie entrichten.

Beim Zahlen im Web-Shop kommt es auf Vielfalt an

Wenn es um die angebotenen Zahlungsmöglichkeiten im Shop geht, dann zählt tatsächlich die Quantität. Es gibt heute viele verschiedene Möglichkeiten für den Geldtransfer und fast jeder Verbraucher hat hier seine individuellen Bevorzugungen. Führen Sie sich vor Augen, dass die Integration eines neuen Zahlungsanbieters immer nur ein einmaliger Aufwand für Sie ist. Für diejenigen Kunden, die aber genau dieses Verfahren bevorzugen, liefern Sie ein unschlagbares Argument für einen Einkauf in Ihrem Shop.

Das bedeutet nicht, dass Sie jeden noch so kleinen Exoten integrieren müssen. Sie sollten aber darauf achten, dass zumindest die bekannteren Zahlungsanbieter vollständig vertreten sind.

Ein positiver Nebeneffekt: Sie können die Logos der teilweise prominenten Dienstleister für Zahlungen in Ihrem Shop einblenden. Das sorgt gegenüber Ihren Besuchern für eine Stärkung des Vertrauens und lässt Sie ausserdem besonders seriös und professionell wirken.

Wenn Sie neue Zahlungsmöglichkeiten integrieren, dann sollten Sie hierüber sowohl prominent auf den Shop-Seiten als auch im Newsletter und in den sozialen Netzen darauf aufmerksam machen. So gewinnen Sie in vielen Fällen Kunden zurück, die sich aufgrund der Zahlungsmöglichkeiten bereits einmal gegen Ihren Shop entschieden haben.

Unser Fazit: Optimieren Sie Ihre Zahlungsprozesse konsequent

In den Momenten kurz vor der Zahlung im Online-Shop entscheidet sich nicht selten, ob es wirklich zu einem Einkauf kommt oder ob der potenzielle Kunden seinen Besuch im letzten Moment abbricht. Eine intensive Beschäftigung mit dem Checkout und Zahlungsprozess im Shop lohnt sich daher immer.

Betrachten Sie die Abläufe in Ihrem Shop kritisch und stellen Sie sich dabei vor die Frage, was Sie als Kunde abschrecken, irritieren oder stören würde. Führen Sie bei Bedarf auch Tests mit fremden Personen durch, die Sie beim Einkaufen in Ihrem Shop beobachten können. So erhalten Sie häufig Erkenntnisse über Barrieren, die sich oft ohne grossen Aufwand beseitigen lassen.

Suchmaschinenwerbung (SEA) im Online-Handel

Suchmaschinenwerbung macht den Unterschied

Verpackung und Versand

Wenn Sie als Online-Händler bei Google & Co. Anzeigen schalten, dann werden diese sofort wirksam. Sie werden ab der ersten Minute registrieren, dass zusätzliche Kunden in Ihren Shop gelangen. Damit ist die Suchmaschinenwerbung ein ideales Instrument, wenn es darum geht, kurzfristig neue Kunden zu gewinnen. >

Kurz und bündig: Suchmaschinenwerbung und Suchmaschinenoptimierung

Für Online-Händler und ihren Erfolg im Business spielen Suchmaschinen eine entscheidende Rolle. Schliesslich startet ein sehr grosser Teil der Internet-Kunden den Einkauf im Netz mit einem Besuch bei Google. Hier wird die Bezeichnung des gewünschten Produktes, meist in Verbindung mit einem ergänzenden Attribut, eingeben. Im Anschluss daran orientiert sich der Nutzer an den Resultaten, die weit oben auf der Ergebnisseite angezeigt werden. Bei der Beschäftigung mit diesem Thema können Sie sich auf Google als Suchmaschine beschränken. Wir haben es hier mit dem eindeutigen Marktführer zu tun und fast alle Suchanfragen im Internet erfolgen in der Schweiz heute per Google.

Um unter die oberen Einträge zu gelangen, ist eine Optimierung der eigenen Shop-Seiten für die Suchmaschine erforderlich. Dies wird Suchmaschinenoptimierung genannt und mit SEO abgekürzt. Das Kürzel steht für Search Engine Optimization. Die Zielsetzung besteht darin, dass Google den Inhalt Ihrer eigenen Seite für besonders nützlich hält, wenn ein bestimmter Suchbegriff eingegeben wurde. Diese Einschätzung führt nämlich dazu, dass Ihr Google Ranking steigt. Entsprechend wandert Ihre Seite dann auf der Google Ergebnisseite nach oben und wird so von mehr Nutzern angeklickt.

Eine Alternative zu der Suchmaschinenoptimierung bietet die sogenannte Suchmaschinenwerbung. Sie wird mit SEA abgekürzt. Das „A“ steht dabei für Advertising, also Werbung. Die Suchmaschinenwerbung bezieht sich auf Einträge, die Google sehr prominent oberhalb und unterhalb der eigentlichen Suchergebnisse anzeigt. Sie sehen genauso aus, wie die regulären Resultate, sind aber mit dem kleinen Wort „Anzeige“ gekennzeichnet.

Als Shop-Betreiber haben Sie jederzeit die Möglichkeit, solche Anzeigen zu schalten. Hierzu wählen Sie Suchbegriffe aus, bei denen Ihre Werbung angezeigt werden soll. Wenn es mehrere Unternehmen gibt, die unter einem identischen Begriff angezeigt werden wollen, dann entscheidet ein Bieterverfahren darüber, welche Anzeigen eingeblendet werden. Bezahlt werden muss übrigens nur dann, wenn durch einen Nutzer auch wirklich auf den Eintrag geklickt wurde.

SEO bedingt viel Knowhow und Zeit

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein sehr komplexer Bereich. Es gibt zahlreiche Faktoren, anhand derer Google eine Einschätzung trifft, wie nützlich und relevant eine Webseite im Zusammenhang mit einem bestimmten Suchbegriff ist. Nur wenn ein grosser Teil dieser Faktoren auf Ihren Shop-Seiten berücksichtigt wird, haben Sie eine Chance, dass sich Ihr Google Ranking verbessert.

Es ist also zum einen erforderlich, die Kriterien, die bei Google eine Rolle spielen, genau zu kennen. Diese lassen sich in technische und in inhaltliche Aspekte unterteilen. Hinzu kommt die Bedeutung von Links anderer Webseiten, die auf Ihre Seiten verweisen. Es gibt also zahlreiche Stellschrauben, an denen gedreht werden muss, wenn sich das Ranking dauerhaft verbessern soll. Hierzu müssen sowohl Kenntnisse in Bezug auf die Programmierung also auch Fähigkeiten zur Erstellung von massgeschneiderten Inhalten vorhanden sein.

Insgesamt kostet die Suchmaschinenoptimierung, wenn sie in Eigenregie durchgeführt wird, sehr viel Zeit und Engagement. Erschwerend wirkt sich dabei aus, dass Google die eigenen Richtlinien in Bezug auf SEO ganz regelmässig verändert. Hier muss man als Seitenbetreiber, der sich selbst um die Suchmaschinenoptimierung kümmert, immer auf einem aktuellen Stand bleiben.

Ausserdem ist SEO keine einmalige Aktivität. Hier muss man am Ball bleiben und immer wieder nacharbeiten, da sich das Ranking im Laufe der Zeit andernfalls wieder verschlechtert. Darüber hinaus dauert es eine ganze Weile, bis Ihre Anpassungen und Optimierungen Wirkung zeigen. Dabei können durchaus Wochen oder sogar Monate vergehen. Bevor Sie sich dazu entscheiden, sich selbst mit der Optimierung Ihrer Shop- Seiten für die Suchmaschinen zu beschäftigen, sollten Sie sich den damit verbundenen Aufwand klar vor Augen führen.

Mit der Suchmaschinenwerbung kurzfristig Ziele erreichen

Für all diejenigen, die sich nicht mit der komplexen Materie SEO beschäftigen wollen, gibt es mit der Suchmaschinenwerbung eine sehr gute Alternative. Hier entfällt nämlich der Aufwand der Optimierung Ihrer eigenen Seiten. Sie brauchen lediglich die gewünschten Suchwörter festzulegen und können sofort mit Ihrer ersten Kampagne beginnen. Der besondere Vorteil: Die Suchmaschinenwerbung wirkt, sobald Sie Ihre Anzeigen veröffentlicht haben.

Damit eignet sich diese Form der Werbung für ganz unterschiedliche Situationen. Sie kann zum Beispiel optimal eingesetzt werden, wenn Ihr Shop noch recht neu und damit unbekannt ist. Gerade die ersten Kunden auf ein neues Angebot aufmerksam zu machen, kann sehr schwierig und langwierig sein. Mit der Suchmaschinenwerbung ist das dagegen deutlich einfacher.

Ebenso eignet sich SEA sehr gut, wenn es darum geht, sehr schnell viele Bestellungen für ein bestimmtes Produkt zu erzeugen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie im Lager Platz für andere Produkte schaffen wollen oder wenn es zu einem bestimmten Artikel in Ihrem Sortiment schon bald einen Nachfolger geben wird. Durch die Festlegung von Suchbegriffen und Ihre Bereitschaft, einen bestimmten Preis pro Klick zu bezahlen, legen Sie selbst fest, wie wirkungsvoll Ihre Kampagne abläuft. So umgehen Sie den SEO Aufwand und auch die lange Wartezeit, die mit der Suchmaschinenoptimierung verbunden ist.

Eine gute Planung ist bei der Suchmaschinenwerbung schon die halbe Miete

Ein grosser Vorteil der Suchmaschinenwerbung besteht darin, dass Sie sich hier lediglich kurz einarbeiten müssen. Google bietet Ihnen sehr einfache Möglichkeiten, Ihre Kampagnen zu planen, zu designen, zu veröffentlichen und zu überprüfen. Sie benötigen hierzu lediglich eine Google Account, den Sie jederzeit kostenlos anlegen können.

Damit Ihre SEA Kampagne optimale Ergebnisse erzielt, kommt es vor allem auf eine umfassende und detaillierte Planung an. Dabei beginnt alles immer damit, dass Sie Ihre individuelle Zielsetzung definieren. Legen Sie also fest, was genau Sie mit der Schaltung von Anzeigen bei Google erreichen wollen. Bei Online-Händlern ist das in der Regel der Verkauf bestimmter Produkte. Es ist aber auch möglich, den gesamten Shop zu bewerben oder zum Beispiel Abonnenten für Ihren Newsletter zu gewinnen.

Nach der Definition Ihrer Ziele können Sie im nächsten Schritt daran gehen, geeignete Keywords festzulegen. Stellen Sie sich hierzu vor die Frage, was ein Nutzer bei Google gesucht haben sollte, damit Sie wollen, dass Ihre Anzeige eingeblendet wird. Bedenken Sie hierbei, dass in der heutigen Zeit fast immer mit Kombinationen von mehreren Suchbegriffen gearbeitet wird. Ein Kunde, der einen Kaffeevollautomaten kaufen möchte, wird daher nicht „Kaffeevollautomat“, sondern stattdessen zum Beispiel „Kaffeevollautomat Rex-Royal“ oder „Kaffeevollautomat günstig“ eingeben. Versuchen Sie das individuelle Suchverhalten Ihrer konkreten Zielgruppe zu prognostizieren und legen Sie Ihre Suchbegriffe entsprechend fest.

Durch die ausführlichen Statistiken, die Google Ihnen zur Verfügung stellt, finden Sie schnell heraus, wie wirksam die verschiedenen Wortkombinationen sind. Versuchen Sie vor diesem Hintergrund Ihre Kampagne immer stärker zu optimieren. Im Laufe der Zeit werden Sie erfahrener und können später auf Anhieb einschätzen, wie eine gut funktionierende Kampagne aufgebaut werden muss.

Unser Fazit: Setzen Sie Werbung bei Google gezielt ein

Mit der Suchmaschinenwerbung bei Google lassen sich viele unternehmerische Ziele von Online-Händlern schnell und einfach erreichen. Wir raten Ihnen dringend dazu, sich mit dieser Form des Online-Marketing zu beschäftigen und dadurch zu höheren Umsätzen und Gewinnen zu gelangen.

Dabei sollten Sie das Instrument allerdings nicht wahllos einsetzen, sondern seine Wirkung stattdessen sehr genau dosieren. Beginnen Sie immer mit der Definition konkreter Ziele und versuchen Sie diese exakt zu erreichen. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Kampagne hierfür nicht geeignet ist, dann beenden Sie sie und starten stattdessen eine neue Aktion mit veränderten Parametern.

Sortimentsaufbau und -pflege für Online-Händler

Ein lebendiges Sortiment als Garant für hohe Umsätze

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Ein starres und unveränderliches Sortiment ist nicht dazu geeignet, Stammkunden zu gewinnen. Wer regelmässig bei Ihnen einkauft, der möchte immer wieder neue Ideen und Produkte entdecken. Für Sie als Online-Händler bedeutet das, dass Sie sich um ein dynamisches Sortiment bemühen sollten.

Das Sortiment als Schaufenster Ihres Web-Shop

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind in einer Stadt unterwegs und bummeln gemächlich und entspannt durch die Strassen. Sie sind umgeben von Geschäften mit ihren reich dekorierten Schaufenster. Mit diesen Schaufenstern zeigen die Ladenbesitzer zum einen natürlich ihre besonderen Waren. Zum anderen erkennen Sie als potenzieller Kunde aber auch den Charakter des Geschäftes an der Auslage. Letztlich gilt, dass das Schaufenster den eigentlichen Grund bildet, warum Sie das eine Geschäft interessierte betreten und das andere weitgehend ignorieren.

Für den stationären Händler ist damit klar, dass sein Schaufenster einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren überhaupt ist. Wenn er hierbei versagt, dann wird er in seinem Laden nur sehr wenige Kunden begrüssen können. Doch was ist eigentlich die Entsprechung zum Schaufenster im Online-Handel? Auf der einen Seite natürlich das Shop-Design und hierbei vor allem die Gestaltung der Startseite und der Landingpages. Doch das bildet eigentlich nur den äusseren Rahmen. Es ist vergleichbar mit dem Gebäude, in dem sich ein Laden in der Stadt befindet, mit der Anzahl und der Grösse der Schaufenster oder mit deren Dekoration und Beleuchtung.

Auf der anderen Seite – und dieser Aspekt ist viel wichtiger – ist es Ihr Sortiment, mit dem Sie sich bei potenziellen Kunden um einen Besuch in Ihrem Shop bewerben. Nur wenn die angebotenen Produkte auf einen Blick zu erkennen sind und von Ihren Besuchern als interessant und attraktiv wahrgenommen werden, haben Sie eine Chance auf einen Einkauf in Ihrem Web-Shop. Aus diesem Grund gehört Ihr Lieferprogramm und vor allem das, was Sie davon auf den ersten Blick zeigen, zu den Aspekten Ihrer Selbständigkeit, die wirklich über den Erfolg entscheiden.

Wir wollen Ihnen im Folgenden zeigen, wie sich das Sortiment konkret auf Ihr Business auswirkt. Wir erläutern dabei verschiedene Aspekte von Lieferprogrammen uns sagen ganz klar, worauf Sie hierbei achten sollten. Mit unseren Hinweisen und Tipps wird es Ihnen mühelos gelingen, Ihr Sortiment zu optimieren und dauerhaft attraktiv zu halten.

Ihr Basis-Sortiment: Für den ersten Eindruck gib es keine zweite Chance

Das Sortiment Ihres Web-Shops ist in gewisser Weise ein thematisches Bekenntnis. Hiermit zeigen Sie einem neuen Besucher, der Ihr Unternehmen noch nicht kennt, was er bei Ihnen erwarten darf. Genauer gesagt kommt es dabei vor allem auf das sichtbare Sortiment an. Hierunter verstehen wir alle Artikel, die für den Besucher auf Anhieb zu erkennen sind. Wir sprechen also von Produkten, die auf Ihrer Startseite zu sehen sind und von solchen, die Sie auf Ihren verschiedenen Landingpages präsentieren.

Jeder Besucher wird angesichts der Produkte, die er bei Ihnen zu sehen bekommt, einen ersten Eindruck darüber entwickeln, um was es sich bei Ihrem Shop eigentlich handelt. Es wird also zum einen der Verkaufsbereich offensichtlich. Also zum Beispiel ob Sie mit Gartenartikeln, mit Mode, mit Kosmetik, mit Dekoprodukten, mit Möbeln, mit Elektronik oder mit einem beliebigen anderen Produktbereich handeln. Zum anderen wird aber auch deutlich, wie Sie Ihr Verkaufsthema angehen und verstehen. Sind Sie auf innovative Neuheiten, auf besonders hochwertige, auf ökologische, auf preiswerte oder auf praktische Produkte spezialisiert? Solche Kategorisierungen finden im Kopf des potenziellen Kunden statt und genau hieraus wird er seine Auffassung darüber entwickeln, ob er mit Ihrem Shop etwas anfangen kann oder nicht.

Sie sehen also: Das Sortiment bildet einen wesentlichen Bestandteil des ersten Eindrucks, den Sie bei Ihren Kunden hinterlassen. Ganz ähnlich wie beim Schaufenster im stationären Handel hängt davon massgeblich ab, ob sich ein Interessent auf einen längeren Besuch oder sogar auf einen Einkauf bei Ihnen einlässt oder ob er schnell zu einem anderen Anbieter wechselt. Diese Entscheidung wird dabei übrigens meist innerhalb weniger Sekunden getroffen.

Statische Sortimente sorgen für weniger Stammkunden: Regelmässigkeit zählt

Sie haben ein wirklich ansprechendes und attraktives Sortiment kreiert und bieten Ihren Besuchern und Kunden damit ein besonders interessantes Einkaufserlebnis. Vielleicht gehen Sie jetzt davon aus, dass Sie damit die Arbeit am Lieferprogramm schon hinter sich haben. Leider ist das aber nicht der Fall. Ihr Sortiment wird nämlich ab jetzt jeden Tag ein wenig älter. Es wird irgendwann nicht mehr aktuell sein. Das bedeutet konkret, dass Ihnen Produkte fehlen werden, die zwischenzeitlich auf den Markt gekommen sind oder populär wurden. Damit läuft also die Uhr für den Zeitpunkt, zu dem das Sortiment veraltet sein wird.

Die einzige Abhilfe: Sie müssen ganz regelmässig an Ihrem Lieferprogramm arbeiten. In regelmässigen Abständen sollten hier neue Produkte aufgenommen werden, während Sie ältere Artikel entfernen. So können Sie gewährleisten, dass das Sortiment immer auf einem aktuellen Stand bleibt und für neue Besucher nicht altmodisch wirkt.

Doch nicht nur für Ihre Neukunden ist die konsequente Sortimentspflege sehr wichtig. Auch Ihre Stammkunden werden Ihnen nicht allzu lange treu bleiben, wenn Sie in Ihrem Web-Shop immer nur dieselben Artikel entdecken. Sorgen Sie also auch im Interesse Ihrer Bestandskunden dafür, dass es im Shop immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt.

Während Sie ohnehin am Sortiment arbeiten, sollten Sie übrigens Produkte, die durch eine besonders hohe Retourenquote auffallen, immer wieder aussortieren und aus dem Programm nehmen. Oft hat das erhöhte Rücksendevolumen etwas mit der Qualität des betreffenden Artikels zu tun oder Ihre Kunden machen sich von einem bestimmten Produkt eine komplett falsche Vorstellung. Solche Artikel aus dem Angebot zu nehmen, führt zu einer deutlich spürbaren Einsparung.

Laufen Sie nicht unkritisch jedem Trend hinterher

Empfinden Sie unsere heutige Zeit als besonders schnelllebig? Mit dieser Einschätzung stehen Sie nicht alleine da. So geht es immer mehr Menschen. Eine Neuigkeit folgt auf die andere. Ständig kommen neuen Produkte auf den Markt und neue Trends zeichnen sich ab. Als Online-Händler, der sein Sortiment aktuell halten möchte, stellt das eine grosse Herausforderung dar.

Wir wollen Ihnen in diesem Zusammenhang den Rat geben, nicht auf jeden Trend und jede Mode sofort aufzuspringen. Ihr Sortiment könnte dadurch beliebig und wenig charaktervoll wirken. Abgesehen davon ist es sehr arbeitsintensiv, wenn man Sortiment mehr oder weniger täglich updaten möchte. Bleiben Sie also bei dem Grundsatz, dass ein aktuelles Sortiment wichtig ist. Gleichzeitig sollten Sie neuen Trends aber immer erst ein wenig Zeit geben, bevor Sie diese berücksichtigen. Allzu viele Neuheiten und angesagte Themen erweisen sich schon innerhalb weniger Tage als Flop und helfen Ihnen nicht dabei, Ihr Sortiment attraktiver zu machen.

Mit etwas mehr Ruhe und Gelassenheit kann es Ihnen zwar passieren, dass Sie einmal ein paar Verkaufstage für ein neuartiges Produkte oder ein innovatives Thema verlieren. Dabei erzeugen Sie aber bei Ihren Kunden nie den Eindruck, dass es sich bei Ihrem Business um einen Shop handelt, der jedem beliebigen Trend unkritisch nachläuft.

Unser Fazit: Das Sortiment ist Chefsache

Wir sind der Meinung, dass ein gutes Sortiment die persönliche Handschrift eines engagierten Shop-Betreibers ist. Aus diesem Grund finden wir, dass Sortimentsaufbau und Sortimentspflege eine Ihrer Kernkompetenzen als Online-Händler sein sollten.

Vor diesem Hintergrund empfehlen wir Ihnen, sich persönlich mit dem Lieferprogramm Ihres Shops zu beschäftigen. Natürlich können Sie die Recherche und Marktbeobachtung hierfür an Mitarbeiter delegieren. Das letzte Wort über die Sortimentsgestaltung sollten aber immer Sie selbst haben.