Logistikwissen

E-Commerce Logistik in Zeiten von Corona

Viele Online-Händler verzeichnen in der Krise Umsatzzuwächse

Coroan Logistik

Die Corona-Krise hat uns alle fest im Griff. Viele Lebensbereiche sind angesichts der aktuellen Massnahmen kaum noch wiederzukennen. Die Auswirkungen treffen uns dabei nicht nur als Privatmenschen, sondern auch grosse Teile unserer Wirtschaft.

In vielen Betrieben wird nicht mehr produziert. Teilweise funktionieren eigene Unternehmensbereiche nicht mehr, teilweise bleibt die Zulieferung auf der Strecke und teilweise fehlt es einfach an Absatzmöglichkeiten. Die Folge hiervon sind weitgehend heruntergefahrene Unternehmen, massenhafte Kurzarbeit und stetig sinkende Umsätze.

Der Online-Handel ist, dies gilt zumindest teilweise, nicht ganz so stark von den Folgen der Krise betroffen. Zwar neigen viele Verbraucher im ersten Schock erst einmal dazu, ihr Geld zusammenzuhalten und nicht auszugeben. Nach einigen Tagen und Wochen, die man vor allem in den eigenen vier Wänden verbringt, setzt aber der Wunsch nach Konsum wieder recht kräftig ein und das spüren viele Shop-Betreiber aktuell.

Dazu müssen Sie gar nicht mit Toilettenpapier oder Nudeln handeln. Es gibt nämlich abseits der Artikel für den täglichen Bedarf eine ganze Reihe von Produktbereichen, die jetzt eine besonders starke Nachfrage erfahren. Damit stehen viele Online-Händler zunächst einmal vergleichsweise gut da, müssen dafür aber mit anderen Problemen kämpfen.

Die E-Commerce Logistik bildet den kritischen Bereich

Grundsätzlich ist der E-Commerce also gut dafür geeignet, die Corona-Krise relativ unbeschadet zu überstehen. Das gilt zumindest dann, wenn Sie sich als Händler für den passenden Produktbereich entschieden haben oder sich aktuell noch entsprechend anpassen.

Da Ihre Form des Handels ohnehin ohne den persönlichen Kontakt zwischen Ihnen und Ihren Kunden auskommt, unterliegen Sie keinen gesetzlichen Einschränkungen und haben auch keine zusätzlichen strengen Regeln zu beachten. Ihre Kunden bestellen von zuhause aus. Ausgangssperren oder Kontaktverbote wirken sich damit nicht unmittelbar auf Ihr Business aus.

Allerdings haben Sie mit einem anderen Problem zu kämpfen. Dabei geht es darum, dass Ihre Produkte nach der Bestellung an den einzelnen Endkunden geliefert werden müssen. Das setzt voraus, dass Sie über ein Lager verfügen, in dem Menschen damit beschäftigt sind, Waren aus Regalen zu nehmen, Bestellungen zusammenzustellen, Pakete zu packen und diese an den Paketdienst oder die Spedition zu übergeben.

Hinzu kommt die allgemeine Bewirtschaftung des Lagers, also zum Beispiel die Annahme und die Unterbringung von Lieferungen, die Abwicklung von Retouren oder das Aufräumen und Reinigen der Räumlichkeiten. An diesen Arbeitsschritten sind meist mehrere Personen gleichzeitig beteiligt. Das wiederum führt dazu, dass es nicht immer möglich ist, den geforderten Abstand zueinander und die geltenden Hygieneregeln einzuhalten. Ihr Lagerpersonal ist also besonders gefährdet und es gehört zu Ihren wichtigsten Aufgaben, die Mitarbeiter vor Ansteckung zu schützen.

Während sich das im Büro noch recht gut organisieren lässt, hier ist es ja zum Beispiel möglich, die Mitarbeiter vom Homeoffice aus arbeiten zu lassen, stellt Sie der Personalschutz im Lager vor eine sehr schwierige Aufgabe.

Massnahmen für einen wirksamen Schutz der Mitarbeiter

Wenn es nicht die Möglichkeit gibt, Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten zu lassen, dann müssen andere Wege gefunden werden, um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Hierbei sollten Sie sich an einige Regeln halten und diese auch bei der Belegschaft einfordern.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass jeder Mitarbeiter, der an Symptomen leidet, die typisch für eine Covid-19 Erkrankung sind, das Unternehmen konsequent meidet. Schaffen Sie die Voraussetzungen dafür, dass betroffene Mitarbeiter kein schlechtes Gefühl haben, wenn sie dem Arbeitsplatz aus diesem Grund fernbleiben und fordern Sie dieses Verhalten sogar aktiv ein.

Kommunizieren Sie alle wichtigen Regelungen in Bezug auf Hygiene gegenüber Ihrer Belegschaft und sorgen Sie für die erforderlichen Voraussetzungen, damit diese eingehalten werden können. Achten Sie vor allem darauf, dass für jeden Einzelnen die Möglichkeit besteht, sich ganz regelmässig die Hände zu waschen. Stellen Sie Seife und Einmal-Handtücher ebenso zur Verfügung, wie Desinfektionsmittel, Handschuhe und Atemschutzmasken.

Arbeiten Sie mit einem intelligenten Schichtsystem, bei dem verschiedene Personengruppen abwechselnd im Lager arbeiten. Zwischen den Schichten müssen alle Gegenstände, Werkzeuge, Hilfsmittel und Flächen sorgfältig desinfiziert werden. Stellen Sie sicher, dass das Personal zwischen den verschiedenen Schichtgruppen auf keinen Fall wechselt.

Trennen Sie ausserdem Verwaltung und Lagerbetrieb sorgfältig und konsequent voneinander. Schaffen Sie die Voraussetzungen dafür, dass es keine persönlichen Begegnungen zwischen den beiden Gruppen gibt, sondern dass alle erforderlichen Arbeitsschritte mit der grösstmöglichen Distanz ausgeführt werden können.

Unser Fazit: Suchen Sie jetzt neue Wege im Bereich Logistik

Die Corona-Krise hat wohl jeden von uns überrascht. Die wenigsten Unternehmen waren auf das vorbereitet, was wir aktuell erleben und werden deshalb von der Krise besonders hart getroffen. Vielen von uns geht in diesen Tagen durch den Kopf, wie wir uns auf künftige Ereignisse und Katastrophen dieser Art besser vorbereiten können.

In diesem Zusammenhang möchten wir allen Online-Händlern empfehlen, sich einmal mit der Frage zu beschäftigen, ob sie ihre Versandlogistik nicht besser an einen externen Dienstleister auslagern sollten. Die Corona-Krise zeigt uns sehr deutlich, dass sich der E-Commerce auch unter widrigen Bedingungen weiter betreiben lässt. Auf Verwaltungsebene sind fast alle Arbeitsvorgänge weitgehend automatisiert. Die wenigen manuellen Eingriffe, die am Shop-System vorgenommen werden müssen, lassen sich ideal auch vom Home-Office aus erledigen.

Zu Problemen führen in fast allen Arten von Ausnahmesituationen immer nur die Bereiche Lagerung und Versand. Wer hier nach einer alternativen Lösung sucht, der macht sein Unternehmen noch widerstandsfähiger, stabiler und krisensicherer.

Online-Handel aktuell: So bereiten Sie sich optimal auf das Ende der Krise vor

Das Ende dieser Krise wird kommen

Get ready

Corona hat uns alle fest im Griff. Das gilt im Moment für annähernd jeden Menschen auf der Welt. Dieses gemeinsame Schicksal bringt uns einander näher. Wir entwickeln plötzlich ein Gespür dafür, wie es den Menschen in ganz anderen Ländern im Moment geht und was sie empfinden.

Durch die ständige Beschäftigung mit Corona stellt sich im Laufe der Zeit allerdings auch ein Perspektivwechsel ein. Wir können uns fast nicht mehr vorstellen, dass es eine Zeit nach der Krise geben wird. Das liegt daran, dass die aussergewöhnliche Situation unser Leben innerhalb von kürzester Zeit so stark verändert hat.

Auch wenn wir noch nicht genau wissen, wann das der Fall ist: Fest steht, dass die Krise irgendwann überwunden sein wird. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Impfstoff gefunden wurde, wenn es eine wirksame Behandlung für schwere Covid-19 Fälle gibt oder wenn eine allgemeine Immunität eingetreten ist.

Auch wenn Sie im Moment krisenbedingt mit vielen anderen Themen beschäftigt sind, so lohnt es sich doch, den Blick immer wieder auf die Zeit nach Corona zu richten und sich dabei vor die Frage zu stellen, welche nachhaltigen und andauernden Folgen die Krise haben wird.

Sie entscheiden heute, wie Ihr Unternehmen morgen aufgestellt ist

Die Rückkehr zur Normalität steht Ihnen natürlich nicht nur als Privatperson, sondern auch als Unternehmer bevor. Unabhängig davon, in welcher Weise die Corona-Krise Ihr Unternehmen im Moment betrifft, wird es dazu kommen, dass sich die Lage normalisiert.

Auch wenn Sie im Moment unter dem Eindruck stehen, dass Sie völlig unerwartet von einer Situation getroffen wurden, auf die Sie nicht den geringsten Einfluss haben, so können Sie doch zumindest die Weichen für die Zukunft stellen. Im Moment besteht Ihre Aufgabe vor allem darin, Ihre Mitarbeiter und sich selbst zu schützen und die schädliche Wirkung der Krise auf Ihr Unternehmen zu begrenzen. Gleichzeitig sollten Sie aber auch Schritte einleiten, die darüber entscheiden, wie Ihr Unternehmen nach der Krise aufgestellt ist.

Denken Sie zunächst darüber nach, wie Corona Ihre Zielgruppe und deren Bedürfnisse mittel- und langfristig verändern wird. Was wird direkt nach der Krise besonders dringend benötigt, wonach sehnen sich Ihre Kunden, wenn wieder etwas Normalität eingekehrt ist und wie verändert sich der Bedarf?

Was werden Sie verändern müssen, um den neu entstehenden Bedarf decken zu können? Benötigen Sie andere Produkte für Ihren Shop und sind dafür eventuell zusätzliche Lieferanten erforderlich? Dann sollten Sie die jetzige Zeit unbedingt nutzen, um neue Kontakte aufzubauen, Offerten einzuholen und die Einstellung neuer Produkte vorzubereiten.

Sie hatten keinen Einfluss darauf, wie Sie in die Krise hineingegangen sind. Wie Sie allerdings aus der Corona-Krise herausgehen werden, ist stark davon abhängig, wie Sie sich jetzt aufstellen und welche konkreten Schritte Sie einleiten.

Starten Sie so schnell wie möglich mit der Optimierung

Es gibt eine ganze Menge Dinge, die Sie jetzt in aller Ruhe vorbereiten können und von denen Sie in der Zeit nach der Krise profitieren werden. Hierzu gehören in jedem Fall auch Aktivitäten in Marketing und Werbung.

Gerade den Bereich der Suchmaschinenoptimierung sollten Sie dabei aus verschiedenen Gründen nicht aus den Augen verlieren. Zum einen lassen im Moment viele Unternehmen in Ihren Bemühungen rund um SEO nach. Das bietet Ihnen die Möglichkeit, sich jetzt einen Vorsprung in Bezug auf Ihre Konkurrenten zu erarbeiten. Zum anderen können Sie sich in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung schon jetzt auf die Zeit nach der Krise vorbereiten.

Produzieren Sie hierzu Inhalte für Ihre Webseite, die sich mit den Produkten beschäftigen, von denen Sie denken, dass sie nach der Krise eine wichtige Rolle spielen werden. Erstellen Sie hierzu zum Beispiel Blogartikel, Ratgeber oder Dokumente zur Kaufberatung und veröffentlichen Sie sie auf Ihren Shop-Seiten.

Gleichzeitig können Sie jetzt schon die Produktbeschreibungen für solche Artikel vorbereiten. Erstellen Sie die entsprechenden Texte, nehmen Sie Fotos auf oder erstellen Sie Produktvideos. Auf diese Weise sind Sie bestens vorbereitet, sobald die Krise beendet ist und sich das Wirtschaftsleben wieder normalisiert.

Unser Fazit: Jetzt ist genau die richtige Zeit für Veränderungen

Anstehende Veränderungen und Optimierungen bleiben bei vielen Unternehmen auf der Strecke, weil sie einfach zu stark in das anstrengende Tagesgeschäft eingespannt sind. Da wir durch die Corona-Krise alle eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Zwangspause erleben, haben wir es mit einem guten Zeitpunkt zu tun, um uns einmal um Dinge im Unternehmen zu kümmern, zu denen wir sonst nicht kommen.

Wer den eigenen Betrieb jetzt achtsam und aufmerksam beobachtet, kommt dabei vielen Möglichkeiten auf die Spur, das eigene Unternehmen nachhaltig zu verbessern. Solche Chancen entstehen auf der einen Seite im Bereich Werbung und Marketing. Auf der anderen Seite können wir aber auch bestehende Strukturen und Abläufe einer gründlichen Kontrolle und Verbesserung unterziehen.

Ein gutes Beispiel hierfür sind die Lagerung und der Versand Ihrer Produkte. Hier rentiert sich die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister für viele Online-Händler. Eine solche Konstruktion passt sich immer optimal und ganz automatisch an die jeweilige Auftragslage an. Händler, die sich für dieses Modell entscheiden kommen nicht nur gut durch jede Krise, sondern haben auch unter Auftragsspitzen nicht zu leiden.

Zielgruppenanalyse für Online-Händler: Überzeugende Erfolgskonzepte

Im E-Commerce ist die Zielgruppenanalyse unverzichtbar

Zielgruppe

Der E-Commerce fasst alle Formen des Handels zusammen, die über das Internet abgewickelt werden. Eine spezifische Eigenschaft dieser Branche besteht darin, dass der Kontakt zum einzelnen Kunden auf distanzierte Weise stattfindet. Ein direkter Vergleich mit dem stationären Handel zeigt die Tragweite dieses Merkmals:

Der Betreiber eines Ladens wird auf jeden Kunden, der sein Geschäft betritt, persönlich aufmerksam. Er kann die Bewegung, die Körpersprache und natürlich auch die direkte Kommunikation des Ladenbesuchers deuten und daraus eine optimale Betreuung entwickeln. Der Online-Händler nimmt Kundenbewegungen, wenn überhaupt, dann nur anhand von Serverdaten wahr. Eine direkte Möglichkeit zur Interaktion gibt es hier nicht.

Umso wichtiger ist es für Shop-Betreiber, dass sie eine sehr genaue Vorstellung von ihrer Kundschaft entwickeln, um die Shop-Seiten und die Angebote eng auf die eigene Zielgruppe abstimmen zu können. Versäumt man diesen Schritt als Händler, dann hat man kaum die Möglichkeit, den potenziellen Kunden so entgegen zu treten, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Einkauf kommt.

Die zwingende Lösung für Shop-Betreiber besteht insofern darin, sich ein sehr klares Bild von der eigenen Zielgruppe zu machen und dieses Bild regelmässig weiterzuentwickeln. Nur so ist es möglich, das Einkaufserlebnis im Shop, das Sortiment und den Service optimal auf die Kundengruppe auszurichten.

Eine klare Vorstellung vom Zielkunden erleichtert Entscheidungen

Als Unternehmer im Bereich E-Commerce muss man Tag für Tag wichtige Entscheidungen treffen. Diese beziehen sich zum Beispiel auf Struktur und Design des Web-Shops, auf das Sortiment und dessen Entwicklung, auf die Integration von bestimmten Serviceleistungen oder auf die Nutzung spezifischer Marketing-Massnahmen. Alle diese Entscheidungen verfolgen das Ziel, die Besucherzahlen, die Umsätze und die Gewinne stetig zu steigern.

Wenn Sie es sich als Händler zur Gewohnheit machen, Ihre Kunden sorgfältig zu analysieren, dann fällt es Ihnen deutlich leichter, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sobald Sie ein klares Bild Ihres Zielkunden vor Augen haben, können Sie viel besser beurteilen, welche Produkte oder Dienstleistungen Ihren Kunden wichtig sind und wie Sie Ihren Shop verändern können, um ein noch besseres Einkaufserlebnis zu bieten.

Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder versuchen Sie herauszufinden, welche Art von Menschen zu Ihren bereits vorhandenen Besuchern und Kunden zählen. Oder Sie definieren einen Zielgruppentyp, den Sie für vorteilhaft halten und stimmen Sie Ihre Aktivitäten so ab, dass Sie genau diese Kundengruppe ansprechen und an sich binden. Welcher Weg hier der richtige ist, hängt vor allem davon ab, wie gross Ihr bestehender Kundenkreis bereits ist. Während Gründer und frisch gebackene Unternehmer eher auf die Festlegung einer vorteilhaften Zielgruppe setzen sollten, bietet sich für etablierte Händler stattdessen die Bestandsanalyse an.

In wenigen Schritten zum zutreffenden Kundenprofil

Doch wie genau funktioniert die Zielgruppendefinition überhaupt? Es geht hierbei immer darum, der eigenen Kundengruppe bestimmte Merkmale und Eigenschaften zuzuweisen. Auf diese Weise entsteht in Ihrem Kopf ein immer detaillierteres Bild Ihres typischen Zielkunden. Je genauer sich dieses Bild entwickelt, umso sicherer werden Sie in Bezug auf die allgemeine Ausrichtung des Shops und hinsichtlich anstehender Entscheidungen.

Bei der Analyse bereits vorhandener Kunden sind Sie darauf angewiesen, Informationen über diese Gruppe einzuholen. Dabei sollten Sie zum einen von Erkenntnissen ausgehen, die Sie durch persönliche Kontakte bereits erhalten haben. Zum anderen empfiehlt es sich, Befragungen im Kundenkreis durchzuführen, um wichtige Informationen zu erhalten. Die Teilnahme an einer solchen Befragung können Sie mit einem Shop-Gutschein belohnen, um die Motivation der Kunden zu steigern.

Wenn es noch keinen Kundenstamm gibt, dann beginnen Sie selbst damit, Ihre Zielgruppe zu charakterisieren. Legen Sie zum Beispiel die Altersgruppe und das Geschlecht fest, machen Sie sich Gedanken darüber, ob Ihr Zielkunde eher auf dem Land oder in der Stadt wohnt, entwickeln Sie eine Vorstellung vom Familienstand und entscheiden Sie sich für typische Berufe, denen Ihre Zielgruppe nachgeht sowie für den spezifischen Bildungsstand.

Im nächsten Schritt können Sie dann ermitteln und festlegen, wie kaufkräftig Ihre Zielgruppe ist. Hierbei spielt zum einen das Haushaltseinkommen und zum anderen die Preissensitivität eine wichtige Rolle.

Abschliessend geht es nun noch darum, die Bedürfnisse der Zielgruppe festzulegen. Mit welchen Problemen haben Ihre Kunden zu kämpfen und mit welchen Lösungen könnten Sie sie unterstützen? Wie kommen die Kaufentscheidungen innerhalb Ihrer Zielgruppe zustande und welche Faktoren beeinflussen sie? Wo, wie häufig und wann kaufen die Angehörigen Ihrer Zielgruppe ein? Wenn Sie diese Fragenbereiche sorgfältig beantworten können, steht Ihnen eine sehr konkrete Vorstellung von Ihrer Zielgruppe zur Verfügung.

Bedenken Sie, dass es in diesem Bereich sehr schwierig ist, ohne individuelle Marktforschung an gesicherte Daten zu gelangen. Greifen Sie also entweder auf die bereits empfohlenen Befragungen vorhandener Kunden zurück oder entwickeln Sie eine konkretisierte Vorstellung von den spezifischen Merkmalen Ihres Zielkunden. Diese können Sie dann im Rahmen von Erkenntnissen aus persönlichen Kontakten mit der Zielgruppe immer weiter verfeinern.

Unser Fazit: Berücksichtigen Sie die Wünsche Ihrer Kunden konsequent

Die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe spielen in Bezug auf Ihre Geschäftsentwicklung eine besonders wichtige Rolle. Auf Dauer werden Sie keine zufriedenstellenden Umsätze erzielen, wenn sich Ihre Angebote nicht konsequent hieran orientieren.

Über die spezifischen Eigenheiten Ihrer individuellen Zielgruppe hinaus gibt es natürlich auch allgemeine Bedürfnisse, die auf viele verschiedene Zielgruppen zutreffen. Im Bereich E-Commerce zählen hierzu vor allem die Anforderungen in Bezug auf den Kundenservice und die Liefertreue. Viele Online-Händler haben mit dem Problem zu kämpfen, dass Sie Ihre Shops zwar optimal auf Ihre Zielgruppe abstimmen, dabei aber die Kundenwünsche in Bezug auf die Logistik nicht erfüllen können.

Um Produkte günstig zu lagern und ebenso schnell wie professionell versenden zu können, empfiehlt sich für die meisten Shop-Betreiber die intensive Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Logistiker. Nur so kann eine einwandfreie Liefer-Performance mit einer sehr niedrigen Fehlerquote realisiert werden. Das erhöht die Kundenzufriedenheit nachhaltig und bildet somit die Grundlage für einen dauerhaft positiven Geschäftsverlauf.

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