Logistikwissen

Retouren als Problem für Online-Händler vermeiden

Schwachstelle Retouren: So kommen Sie den Ursachen auf die Spur

Retouren Packete

Retouren sind für alle Beteiligten ein Ärgernis. Ihr Kunde freut sich nicht darüber, wenn er eine Sendung wieder sorgfältig verpacken und zum Paketdienst bringen muss. Für Ihre Mitarbeiter ist es lästig, Retouren anzunehmen und zu überprüfen. Und für Sie als Unternehmer bedeuten Rücksendungen hohe finanzielle Verlust.

Retouren sind ein notwendiges Übel für jeden Online-Händler

Wir würden fast darauf wetten: Für annähernd jeden Online-Händler gehören Rücksendungen zu den grössten Ärgernissen überhaupt. Was könnte ärgerlicher sein, als einen Umsatz, den man bereits sicher geglaubt hat, im letzten Augenblick doch noch zu verlieren? Und damit nicht genug. Wenn wir kundenfreundlich aufgestellt sind, dann übernehmen wir für unsere Retouren-Kunden sogar noch die Kosten für den Rückversand.

Trifft die Ware dann bei uns ein, müssen wir in vielen Fällen leider erleben, dass sie sich in einem völlig anderen Zustand befindet als mein eigentlich vermuten würde. Haushaltsgeräte sind dann ausgiebig benutzt, was man an Lebensmittelresten feststellen kann. Kleidung ist nicht nur anprobiert, sondern eine ganze Ballnacht lang getragen worden. Sneaker wurde nicht vorsichtig in der Wohnung getestet. Stattdessen finden wir in ihren Sohlen zahlreiche Steinchen und Krümel.

Mit einem Wort: Es kommt sehr häufig vor, dass sich Retouren nicht mehr in dem Zustand befinden, in dem sie unser Lager verlassen haben. Jetzt ist guter Rat teuer. Um die betroffenen Produkte nämlich überhaupt noch verkaufen zu können, müssen wir sie in Ordnung bringen. Selbst dann handelt es sich aber um B-Ware, die nicht mehr zum vollen Preis angeboten werden kann. Die Alternative dazu besteht darin, die Produkte an einen Grosshändler für Retouren weiterzugeben. Hierfür werden aber leider nur sehr niedrige Preise gezahlt.

Ohne die Möglichkeit, Waren zurückzuschicken, hier dürfen wir uns nichts vormachen, würde es den Online-Handel in dieser Form allerdings gar nicht geben. Welcher Kunde wäre schon bereit dazu, grundsätzlich „die Katze im Sack zu kaufen“? Als Händler müssen wir also eigentlich froh sein, dass es diese Option überhaupt gibt.

Man kann es drehen und wenden wie man will: Retouren kosten entweder eine ganze Menge Aufwand oder viel Geld. Im Ergebnis bleibt sich das gleich. Rücksendungen führen im Internet-Unternehmen fast immer zu einem Verlust. Hieraus lässt sich nur eine Schlussfolgerung ableiten: Als Online-Händler müssen wir versuchen, die Anzahl an Rücksendungen so gering wie nur möglich zu halten.

Ursachenforschung: Gehen Sie Ihren Rücksendungen auf den Grund

Die Reduzierung der Retouren ist allerdings viel leichter gesagt als getan. Bevor wir uns hier wirklich einer Lösung annähern können, müssen wir uns zunächst einmal auf Ursachenforschung begeben. Es ist unbedingt erforderlich, ganz genau zu ermitteln, aus welchen Gründen wir unsere Waren eigentlich zurück erhalten. Nur so können wir im nächsten Schritt Strategien entwickeln, mit denen sich die Anzahl an Rücksendungen reduzieren lässt.

Bevor wir uns aber mit der Suche nach den Ursachen beschäftigen, wollen wir erst einmal herausfinden, wie gross das Problem eigentlich ist. Berechnen Sie hierzu bitte einmal die Retourenquote Ihres Shops. Hierzu brauchen Sie lediglich zu ermitteln, wie viele von 100 versendeten Produkten Sie von Ihren Kunden zurück erhalten. In diesem Bereich gibt es leider keine Vergleichswerte, anhand derer wir Ihnen sagen könnten, ob Sie mit Ihrer Retourenquote gut oder schlecht dastehen. Die Anzahl der Rücksendungen hängt sehr stark von Ihrem Produktbereich ab und lässt sich daher kaum vergleichen. Was wir allerdings schon sagen können ist, dass jede Rücksendung, die Sie künftig verhindern, ein Gewinn für Sie ist. Und genau daran wollen wir arbeiten. Und das sind die häufigsten Ursachen für Retouren im Online-Handel:

Der Kunde hat mehrere Produkte zur Auswahl bestellt
Dieses Phänomen kennen vor allem Händler, die sich auf Kleidung oder Schuhe spezialisiert haben: Kunden bestellen dasselbe Stück einfach in verschiedenen Grössen oder Farben. Sie wissen schon bei der Bestellung, dass sie ihre Lieferung teilweise oder sogar vollständig retournieren werden.

Das Produkt gefällt dem Kunden subjektiv nicht
Das Produkt entspricht einfach nicht dem Geschmack des Kunden. Er hat es wohlwollend betrachtet und dabei festgestellt, dass es ihm nicht gefällt. Das kann leicht passieren, wenn die Abbildungen des Artikels im Shop nicht sonderlich aussagekräftig waren und so einen falschen Eindruck erzeugt haben.

Das Produkt ist anders, als es sich der Kunde vorgestellt hat
Ein weiterer Grund für eine Retoure kann darin bestehen, dass das Produkt nicht über die vom Kunden gewünschten Eigenschaften verfügt. Das trifft oft auf technische Artikel zu, bei denen den technischen Daten nicht alle wichtigen Informationen zu entnehmen waren.

Der Kunde hat es sich in der Zwischenzeit anders überlegt
Gerade ein längere Wartezeit auf eine Lieferung ist immer mit dem Risiko verbunden, dass es sich der Kunde noch einmal überlegt. Er beginnt daran zu zweifeln, ob seine Kaufentscheidung wirklich richtig war und entscheidet sich nach Eintreffen der Ware dann recht spontan dafür, sie lieber zurückzuschicken.

Der Kunde hat das Produkt bei einem anderen Händler preiswerter entdeckt
Ebenfalls während der Wartezeit auf ein Produkt kann es natürlich immer passieren, dass der Kunde es bei einem anderen Anbieter zu einem besseren Preis findet. Viele Verbraucher beenden mit der Bestellung nicht ihre Recherche, sondern schauen sich auf dem Markt weiter um.

Der Kunde ist ein notorischer Rücksender
Eine kleine aber dennoch vorhandene Gruppe sind solche Kunden, die Produkte bestellen und währenddessen bereits wissen, dass sie sie nicht behalten werden. So können manche Kaufsüchtige Ihr Verlangen bereits ausleben, indem Sie Bestellungen nur erteilen, ohne sie auch zu behalten.

So senken Sie die Retourenquote nachhaltig

Wir haben jetzt die häufigsten Gründe für Retouren kennengelernt. Hieraus lässt sich recht gut ableiten, mit welchen Massnahmen wir gegensteuern können:

  1. Geben Sie sich grundsätzlich grösste Mühe mit der Produktpräsentation. Zeigen Sie den Artikel von allen Seiten, führen Sie alle wichtigen Daten und Informationen auf und ermutigen Sie Ihre Kunden dazu, Ihnen vor der Bestellung Fragen zum Produkt zu stellen.
  2. Vermeiden Sie lange Lieferzeiten, da diese dem Kunden viel Gelegenheit geben, seinen Kauf noch einmal zu überdenken oder sich auf die Suche nach einem besseren Preis zu machen. Ausserdem sollten Sie darauf achten, dass Ihre Bestellungen professionell verpackt sind. Der ansonsten entstehende schlechte Eindruck kann ebenfalls schnell zu Retouren führen.
  3. Kommunizieren Sie deutlich, dass Sie dazu bereit sind, Ihren Preis nachträglich zu senken, wenn ein Kunde das Produkt woanders billiger sieht. So können Sie sich und dem Kunden eine Retoure ersparen. Ein kleiner Rabatt ist immer noch preiswerter als die Abwicklung der Rücksendung.
  4. Entfernen Sie Produkte, die immer wieder durch Retouren auffallen, unbedingt aus Ihrem Sortiment und ersetzen Sie sie durch besser geeignete Artikel.

Unser Fazit: Viele Retouren rauben Ihren Gewinn

Wir haben Ihnen jetzt Möglichkeiten vorgestellt, mit denen sich die Anzahl der Retouren deutlich reduzieren lässt. Die einzelnen Massnahmen sind einfach und nicht mit sonderlichen Kosten verbunden. Probieren Sie sie einfach einmal aus und dokumentieren Sie dabei Ihre Retourenquote. Sie werden schnell feststellen, dass sie sinken wird.

Wenn Sie Ihre logistischen Prozesse als Ursache für viele Rücksendungen ausmachen können, dann sollten Sie darüber nachdenken, einmal mit einem externen Logistiker über ein Outsourcing von Lagerhaltung und Versand zu sprechen. Auf diese Weise verbessern Sie Ihre Performance, senken Ihre Retourenquote und sparen zusätzlich auch noch Geld.

Ihr eigener Blog für Ihre Besucher und für Google

Ihr eigener Blog für Ihre Besucher und für Google

Ihr eigener Unternehmens-Blog: Eine attraktive Erfolgschance

Wer sich aufmerksam durch das Internet bewegt, der stellt bei immer mehr Unternehmen fest, dass diese mit einem eigenen Blog arbeiten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Besonders interessant: Ein Blog verhilft Ihnen zu einem besseren Google-Ranking, begeistert Neu- und Stammkunden, schafft Vertrauen und bietet Ihnen optimale Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung.

Inhalte entscheiden über Ihren Erfolg im E-Commerce

Im Online-Handel gibt es eine ganze Reihe von Erfolgsfaktoren. Die meisten davon liegen auf der Hand. So bildet zum Beispiel Ihr Lieferprogramm eine wichtige Voraussetzung für geschäftlichen Erfolg. Es kommt aber auch auf die Preise im Shop, auf Ihren Kundenservice, auf das Design Ihrer Shop-Seiten, auf die Versandkosten oder auf die angebotenen Zahlungsmöglichkeiten an.

Was jedoch vielen Shop-Betreibern nicht bewusst ist: Ein ganz wesentlicher Aspekt, wenn es um den Erfolg Ihres Internet-Unternehmens geht, sind die Inhalte, die Sie auf Ihren Shop-Seiten zur Verfügung stellen. Hierbei handelt es sich vor allem um Texte. Und von hochwertigen Texten profitieren Sie als Unternehmer gleich doppelt.

Zum einen wirken Texte nämlich unmittelbar auf Ihre Besucher und Kunden. Sie machen neugierig, sorgen für Interesse, schaffen Vertrauen, beantworten Fragen und verkaufen aktiv. Ausserdem bilden gute Inhalte einen überzeugenden Grund, regelmässig zu Ihrem Shop zurückzukehren.

Zum anderen hängt Ihr Google-Ranking vor allem von den Texten im Shop ab. Sie wissen, wie wichtig die Suchmaschine für Sie ist, wenn es darum geht, neue Besucher auf Ihren Shop und Ihre Angebote aufmerksam zu machen. Google wird Sie allerdings nur dann im oberen Bereich der Suchergebnisseiten anzeigen, wenn Ihre Inhalte informativ, nützlich, individuell, ausführlich und einzigartig sind.

Die Problematik in diesem Zusammenhang: Als Shop-Betreiber müssen Sie eine Möglichkeit finden, dass Ihre Texte sowohl die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe als auch die Anforderungen von Google erfüllt. Und das ist mitunter gar nicht so einfach.

In Ihrem Shop lassen sich viele Texte sinnvoll unterbringen

Ihr Shop bietet Ihnen in Bezug auf die Unterbringung von Content einen riesigen Vorteil: Sie haben hier die Möglichkeit, wirklich sehr viel Text an sinnvollen Stellen zu platzieren. Diese Möglichkeiten sollten Sie unbedingt nutzen. Je mehr Inhalte Sie zur Verfügung stellen, umso erfolgreicher wird Ihr Shop sich entwickeln.

In einem Web-Shop unterscheiden wir grundlegend zwischen verschiedenen Arten von Texten, die wir uns im Folgenden einmal näher anschauen wollen:

Startseitentexte

Alles beginnt auf Ihrer Startseite. Diese ist das erste, was viele Kunden in Ihrem Shop entdecken. Nutzen Sie die Gelegenheit, und begrüssen Sie hier Ihre neuen Besucher. Sagen Sie ihnen in wenigen Sätzen, was sie auf Ihren Seiten erwartet. Womit handeln Sie? Was sind Ihre besonderen Spezialitäten? Was zeichnet Ihren Shop gegenüber anderen Anbietern besonders aus? Welche überzeugenden Gründe sprechen für einen Einkauf bei Ihnen? Wenn Sie sich an diesen Fragen orientieren, fällt es Ihnen leicht, einen sympathischen und einladenden Text für die Startseite zu verfassen.

Über-uns Seite

Auf der Über-uns Seite klären Sie Ihre Besucher darüber auf, mit wem Sie es eigentlich zu tun haben. Erzählen Sie ein wenig über sich und Ihr Unternehmen und sorgen Sie dafür, dass fremde Besucher sofort einen vertrauenserweckenden, seriösen und sympathischen Eindruck von Ihnen erhalten.

Kategorietexte

Wahrscheinlich ist Ihr Sortiment zur besseren Orientierung in verschiedene Kategorien eingeteilt. Erstellen Sie zu jeder Kategorie eine Einzelseite und nutzen Sie diese, um den Besuchern Lust auf das jeweilige Thema zu machen. Die Kategorietexte bieten Ihnen dabei auch optimale Möglichkeiten, Google einen Eindruck von der Bandbreite Ihrer Angebote zu vermitteln.

Produkttexte

Die eigentlichen Produkttexte sind die Königsdisziplin für jeden Shop-Betreiber. Hier geht es nicht nur darum, jeden einzelnen Artikel so gut zu beschreiben, dass sich Ihre Besucher ein vollständiges Bild davon machen können. Zusätzlich sollen die Texte auch Lust auf den Einkauf machen, mögliche Fragen potenzieller Kunden beantworten und um Vertrauen werben.

Einkaufshelfer und Ratgeber

Wenn Sie sich als Shop-Betreiber besonders kundenfreundlich geben wollen, dann sollten Sie Ihre Besucher bestmöglich bei ihrer Kaufentscheidung und ihrem Einkauf unterstützen. Das gelingt besonders gut, wenn Sie Ratgeber, Sammlungen von Tipps und Einkaufshelfer in schriftlicher Form zur Verfügung stellen. Das hilft nicht nur Ihren Kunden, sondern bringt Ihnen auch einen deutlichen Vorsprung in Bezug auf Ihr Google Ranking.

Unternehmens-Blog

Die Textkategorien, die wir Ihnen bisher vorgestellt haben, teilen sich die Gemeinsamkeit, dass sie spezifisch für den Online-Handel sind. Bei einem Blog sieht das anders aus. Hierbei haben wir es mit einem Format zu tun, dass ganz unabhängig vom E-Commerce ist. Hieraus ergibt sich ein grosser Vorteil: Als Shop-Betreiber sind Sie in Bezug auf Ihren Blog nämlich thematisch völlig frei. Sie können sich hier zu beliebigen Themen äussern und dies ermöglicht Ihnen ganz neue Ausdrucksformen und eine optimale Möglichkeit, um Ihr Google Ranking zu stärken.

In wenigen Schritten zum erfolgreichen Blog

Ist ein so universelles Instrument wie ein Unternehmens-Blog denn sonderlich schwierig aufzubauen? Ganz und gar nicht. Sie können Ihren eigenen Blog mit sehr wenig Aufwand starten und davon in hohem Masse profitieren.

Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Shop-Software von Hause aus ein Blogging-Modul beinhaltet. Ist dies nicht der Fall, dann nutzen Sie entweder ein passendes Addon oder lassen sich von einem Programmierer eine entsprechende Erweiterung erstellen.

Im nächsten Schritt sollten Sie nun einen thematischen Fahrplan entwickeln. Stellen Sie sich dazu vor die Frage, zu welchen Themen Sie sich im Blog äussern wollen. Dies können zum Beispiel Beiträge über Ihr Unternehmen, über Ihren Produktbereich, über aktuelle Entwicklungen von Neuheiten und Innovationen, über den Online-Handel im Allgemeinen oder auch über aktuelle Ereignisse sein. Sammeln Sie passende Themen und bringen Sie diese in eine sinnvolle Reihenfolge.

Nun müssen Sie sich noch für eine Frequenz entscheiden. Wie häufig sollen in Ihrem Blog neue Beiträge erscheinen? Eine gute Daumenregel ist hierbei: Ein Blogartikel pro Woche. Das wird Sie in Bezug auf die Textarbeit nicht überfordern und mutet Ihren Besuchern und Lesern auch nicht zu viel Aufmerksamkeit ab. Umgekehrt erzeugen Sie mit der wöchentlichen Erscheinungsform aber eine Kontinuität, die einen guten Anreiz für erneute Besuche Ihrer Webseite bietet.

Denken Sie daran, neue Blogartikel nicht nur auf den Shop-Seiten prominent zu platzieren. Bewerben Sie diese auch im Rahmen Ihres Newsletters und in den sozialen Netzwerken.

Unser Fazit: Lassen Sie sich diesen Content-Turbo nicht entgehen

Wir haben gesehen, wie entscheidend guter und einmaliger Content für Ihren Erfolg als Online-Händler ist. Vor diesem Hintergrund sollten Sie sich die Chancen, die mit einem eigenen Blog verbunden sind, auf keinen Fall entgehen lassen.

Schaffen Sie einen interessanten Mehrwert für Ihre Kunden und Besucher und verbessern Sie gleichzeitig ganz automatisch Ihr Google-Ranking. Wenn es Ihnen gelingt, sehr gute, informative und nützliche Artikel zu verfassen, dann sorgen Sie darüber hinaus sogar für hochwertige Backlinks.

Suchmaschinenoptimierung & Online-Marketing für Web-Shop?

Teamwork

Online-Marketing für Web-Shops: Individualität ist Trumpf

Das moderne Online-Marketing umfasst sämtliche Techniken und Instrumente, mit denen Sie als Shop-Betreiber Ihren Umsatz verbessern können. Dabei gibt es mittlerweile so viele Möglichkeiten, dass Sie mühelos ein Marketing-Konzept realisieren können, mit dem sich sehr exakt ihre individuellem Ziele, Vorstellungen und Wünsche erzielen lassen.

Marketing macht den Unterschied

Als Online-Händler müssen wir Ihnen nicht erst sagen, dass der E-Commerce heute vor allem von grosser Konkurrenz geprägt ist. Sie wissen selbst genau, wie schwer Sie teilweise mit Ihren Mitbewerbern zu kämpfen haben und wie schwierig es sein kann, sich am Markt durchzusetzen.

Um sich hier optimal zu positionieren, sollten Sie unbedingt auf modernes Online- Marketing setzen. Hierbei handelt es sich um sämtliche Aktivitäten, mit denen Shop- Betreiber um mehr Kunden und höhere Umsätze kämpfen. Einer der entscheidenden Vorteile von Online-Marketing liegt in seiner Individualität. Sie haben hier die Möglichkeit, aus einem fast unbegrenzt grossen Baukasten genau die Instrumente miteinander zu kombinieren, die optimal zu Ihren geschäftlichen Zielen passen.

Gleichzeitig ist Online-Marketing in der Regel deutlich preiswerter als zum Beispiel die klassische Werbung. Wenn Sie sich selbst mit dem Thema beschäftigen, haben Sie zudem die Möglichkeit, sehr viele Massnahmen in Eigenregie durchzuführen. Hierfür fallen teilweise gar keine Kosten an, so dass sich Online-Marketing auch sehr gut für frisch gegründete Unternehmen und Einsteiger eignet.

Mit den passenden Werkzeugen gelingt es Ihnen beim Online-Marketing, fast jedes geschäftliche Ziel zu verfolgen. So können Sie zum Beispiel gezielt die Anzahl an neuen Besuchern erhöhen, die Ihren Shop entdecken, die Stammkundenquote verbessern, für einen höheren durchschnittlichen Warenkorbwert sorgen, mehr Kundentreue forcieren, frühere Käufer reaktivieren oder bestimmte Produkte schnell abverkaufen. Sie müssen lediglich wissen, welche Instrumente sich für welche Ziele eignen.

Als Shop-Betreiber auf Online-Marketing zu verzichten, würde bedeuten, sich bewusst gegen höhere Umsätze und Gewinne zu entscheiden. Es gibt also keinen Grund, darauf zu verzichten, sich mit den modernen Methoden dieser Marketingform vertraut zu machen und sie gezielt für die eigenen Zwecke einzusetzen.

Suchmaschinen-Marketing ist für Online-Händler unverzichtbar

Zunächst möchten wir Ihnen eine besondere Marketingform vorstellen, die für Online- Händler absolut unverzichtbar ist. Wir sprechen vom sogenannten Suchmaschinen- Marketing. Hierbei geht es darum, dass Ihre Angebote und Ihr Shop bei Google möglichst gut gefunden werden. Sie können sich, auch wenn es noch weitere Suchmaschinen gibt, auf Google beschränken, da mehr als 90 Prozent aller Internet-Nutzer diesen Dienst nutzen.

Suchmaschinenmarketing geht davon aus, dass ein grosser Teil heutiger Internet-Einkäufe mit einer Sucheingabe bei Google beginnt. Hier wird das gewünschte Produkt, meist in Kombination mit weiteren Begriffen, eingegeben. Verbraucher suchen also zum Beispiel nach „Kaffeemaschine günstig“ oder „Preiswerte Profi Angel“. Die Zielsetzung eines Händlers besteht darin, dass sein passendes Angebot möglichst weit oben auf der Google Ergebnisseite angezeigt wird. Der potenzielle Kunde wird es dann nämlich entdecken, es anklicken und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch kaufen.

Suchmaschinen-Marketing umfasst die beiden Bereiche Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA). Bei der Suchmaschinenoptimierung werden Ihre Internetseiten so angepasst und verbessert, dass Google sie in Bezug auf die gewünschten Suchbegriffe als besonders nützlich einschätzt. Wenn das der Fall ist, dann wandert Ihr Eintrag auf der Ergebnisseite nach 3ben. SEO ist eine komplexe Disziplin und es dauert eine Weile, bis sich positive Ergebnisse bemerkbar machen.

Bei der Suchmaschinenwerbung schalten Sie stattdessen kostenpflichtige Anzeigen bei Google, die ebenfalls eingeblendet werden, wenn ein festgelegtes Suchwort eingegeben wurde. Bei der Suchmaschinenwerbung stellt sich die Wirkung sofort ein. Sobald Sie die Anzeige geschaltet haben, erhalten Sie die ersten Klicks auf Ihren Shop. Damit eignet sich diese Form des Suchmaschinen-Marketings zum einen dann, wenn Sie keine Gelegenheit haben, um sich ausführlich mit SEO zu beschäftigen und zum anderen dann, wenn Sie es mit einem bestimmten Abverkauf besonders eilig haben.

Suchmaschinen-Marketing sollte für jeden Shop-Betreiber eine Selbstverständlichkeit sein. Gehen Sie davon aus, dass sich Ihre Konkurrenten sehr intensiv damit beschäftigen. Wenn Sie hier nicht den Anschluss verpassen wollen, dann sollten Sie sich möglichst viel Hintergrundwissen über diese Marketingform aneignen und in Ihrem Shop einsetzen.

Content-Marketing bietet sehr gute Chancen für Ihren Shop

Eine weitere Form von Marketing, die sich vor allem für Online-Händler eignet, ist das Content-Marketing. Hiervon sprechen wir immer dann, wenn Sie Ihre geschäftlichen Ziele durch den Inhalt Ihrer Shop-Seiten erreichen. Dabei geht es in erster Linie um Texte, wenngleich auch Bilder oder Videos zum Content gezählt werden.

Der Inhalt Ihrer Seiten wirkt dabei immer auf doppelte Weise. Zum einen dient er der Suchmaschinenoptimierung und unterstützt Sie dabei, Ihren Angeboten zu einem möglichst guten Google Ranking zu verhelfen. Zum anderen bietet er Ihren Besuchern nützliche Informationen, Tipps und Hinweise, Anleitungen oder aktuelle Neuigkeiten. Das macht Ihre Shop-Seiten deutlich interessanter und erhöht die Chance, dass Besucher regelmässig zu Ihnen zurückkehren. Ausserdem signalisieren hochwertige Inhalte Ihre Vertrauenswürdigkeit und erhöhen somit die Kaufwahrscheinlichkeit.

Im Online-Shop gibt es viele Stellen, an denen Sie hochwertigen Inhalt hervorragend unterbringen können. Hierzu zählen zum Beispiel Ihre Produktbeschreibungen, Ihre Kategorietexte, die allgemeinen Shop-Texte, die Über-uns Seite, ein eigener Blog oder ein Newsbereich oder spezielle Ratgeber für Ihre Besucher.

Seit Jahrzehnten bewährt: E-Mail-Marketing

Nicht vergessen wollen wir an dieser Stelle das altbewährte E-Mail-Marketing. Dieses gibt es schon so lange, wie den Online-Handel selbst. Beim E-Mail-Marketing, das dem Direkt- Marketing aus der Offline-Welt entspricht, setzen Sie darauf, Ihre Kunden per Mail zu kontaktieren. Dies geschieht in der Regel im Rahmen eines Newsletters.

Damit machen Sie zum Beispiel auf besondere Angebote und Aktionen oder auf neue Produkte aufmerksam. Besonders interessant: Moderne Programme bieten Ihnen heute die Möglichkeit, den Newsletter zu individualisieren. Dadurch sprechen Sie den Empfänger nicht nur mit seinem Namen an, sondern passen den Inhalt an seine persönlichen Interessen und sein bisheriges Einkaufsverhalten an. Denken Sie in diesem Zusammenhang aber bitte daran, dass Sie das Einverständnis Ihrer Kunden benötigen, um Ihnen einen Newsletter zusenden zu dürfen.

Unser Fazit: Vermeiden Sie die Verwendung von Massentexten

Viele Hersteller und Großhändler bieten Online-Händlern an, dass sie die originalen Produkttexte verwenden können. Auch wenn Sie so die Arbeit der Texterstellung einsparen können, sollten Sie auf dieses Angebot nach Möglichkeit nicht zurückgreifen. Wir empfehlen Ihnen stattdessen die Erstellung eigener Produktbeschreibungen, um Ihren Kunden einen Mehrwert zu bieten, um Vertrauen zu gewinnen und um bessere Ergebnisse bei der Suchmaschinenoptimierung zu erreichen.