Logistikwissen

Herausforderungen der Logistikbranche

Herausforderungen der Logistikbranche

Logistik

Die Logistikbranche hat es mit grossen Herausforderungen zu tun. So stehen Umweltschutz und Kosteneffizienz an erster Stelle. Händler geben Fulfillment in die Hände der Logistikdienstleister und deren Endkunden erwarten zuverlässige Lieferungen.

Logistikbranche mit guter Zukunftsorientierung

Die Logistikbranche wächst mit ihren Aufgaben. In der Wissenschaft hat sie sich im Ingenieurwesen, in der Informatik, Betriebswirtschaftslehre sowie Jura und Physik etabliert. Betrachtet man den Umsatz der Logistikbranche, so fällt der europäische Anteil von 25% stark ins Gewicht. Mit einem Umsatz von 263 Milliarden Euro im Jahr 2017 zeigte die Branche, was in ihr steckt. Aufgrund der gut ausgebauten Infrastruktur und der zentralen Lage, hat sich Deutschland als Export- und Durchfahrtsland bewiesen und ist somit in der globalen Welt ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Dennoch werden Logistikdienstleister vor neue Herausforderungen gestellt. Dazu gehören diejenigen Dienstleister, die einen weltweiten Anteil an Expressversand, Frachttransport, Supply Chain Management und E-Commerce übernehmen.

Auf dem europäischen und weltweiten Markt bietet die DB Mobility Logistics AG logistische Lösungen, deren Geschäftsfelder sich an DB Schenker und DB Cargo orientieren. Die Logistikbranche wird unter anderem von Hermes und Dachser sowie etwa 500.000 mittelständischen Unternehmen angetrieben.

Die reine Transportlogistik macht etwa ein Drittel aus. Planung und Koordination des gesamten Warentransportes gehören zur Vielseitigkeit der Speditionstätigkeiten. Dabei ist ein Wachstum hinsichtlich der Abgabe des kompletten Fulfillments an externe Logistikdienstleister zu beobachten. Ziel ist es, den Endkunden zufriedenzustellen und effektiv, die Logistikbranche mit allen Angeboten zu nutzen.

Hauptziele der Logistikbranche: die Sieben R

Hilfreich dafür sind die Hauptziele der Logistik, die sich aus sieben Regeln zusammensetzen. Diese Ziele werden auch die Sieben R der Logistik genannt, wobei das R aus dem englischen kommt und für die Abkürzung „right“ steht.

Zu den Sieben R der Logistik gehören:

  • das richtige Produkt
  • in der richtigen Qualität
  • in der richtigen Zeit
  • in der richtigen Menge
  • zum richtigen Kunden
  • zum richtigen Ort
  • zu den richtigen Kosten

Durch steigende Herausforderungen werden die Sieben R immer kompakter und unterliegen zur höchsten Effektivität logistischen Konzepten. Der Onlinekauf befindet sich seit Jahren im stetigen Wachstum, was eine Reaktion der Händler nach sich zieht. Um den Kunden bestmöglich zu bedienen, braucht es logistische Lösungen. Hierbei steht der effektive und kostensparende Transport der Ware von Tür zu Tür im Fokus. Noch unberührt und eine grosse Herausforderung ist die Transportlogistik hinsichtlich der Lebensmittel. Handelt es sich um leicht verderbliche, frische oder gekühlte Produkte sind China und USA mit der Effektivität der Logistik schon ganz weit vorne. Deutschland hat diesbezüglich Nachholbedarf.

Umweltproblematik und Transport

Die Effektivität und Kostenersparnis bei allen Transporten setzt sich aus Umweltauflagen der Länder zusammen. So werden beispielsweise Waren innerhalb von Städten transportiert, was zu Lärm, erhöhten CO2-Austoss und zu Verschleisserscheinungen der Transportwege führt. Durch den steigenden Onlinehandel wird zwar die Wirtschaft angekurbelt, dennoch zieht es eine hohe Umweltbelastung nach sich. Einige Städte reagierten bereits mit Umweltauflagen. So werden zeitweise Lieferwege gesperrt sowie nur noch bestimmte umweltfreundliche Transportmittel zugelassen. Die Dieselproblematik macht es nicht einfacher und wird sich in absehbarer Zukunft auch in der Logistikbranche negativ auswirken.

Warenumschlag und Lagerhaltung

Eine weitere Herausforderung der Logistikbranche ist die Umsetzung neuer Wege hinsichtlich von Warenumschlag und Lagerhaltung. Gerade in Städten fehlt es oft an Platz. Somit stehen nur begrenzte Lagerflächen zur Verfügung, die wenig Be- und Entladungsmöglichkeiten bieten. Hinzu kommt das eng terminierte Zeitfenster der Warenzulieferung in Umweltzonen. Durch das Sperren von Lieferzonen müssen Logistiker auf andere Transportmittel umsteigen, was letztendlich zu steigenden Kosten führt. Die Logistikbranche sucht nach Lösungen und nutzt Lagermöglichkeiten ausserhalb von Städten und muss dafür längere Transportwege mit mehr Kostenaufwand in Anspruch nehmen.

Zwischen Fulfillment und steigenden Anforderungen

Die Logistikbranche hat es mit steigenden Anforderungen zu tun, die sich nur schwer in Balance bringen lassen. Zum einen sollte die Effektivität des Transportes nicht ausser Acht gelassen werden, zum anderen erwartet der Kunde pünktliche und zuverlässige Lieferungen für die gleichen Kosten. Mit der Abgabe von Fulfillment an Logistikdienstleister steigen die Anforderungen noch höher. So kommen die Händler ins Spiel, die Bestzeiten zu niedrigen Preisen erwarten und somit ihre Kunden zufriedenstellen möchten.

In der gesamten Logistikbranche gibt es Nachholbedarf, der sich hinsichtlich von Qualität, Umweltschutz und Kosten- und Energieeffizienz positiv zeigen sollte.

Bausektor Prognose in der Schweiz

Bausektor Prognose in der Schweiz

Baulogistik

In der Schweiz nimmt der Bausektor seit 2008 eine wichtige Rolle ein. Ob Hoch- oder Tiefbau, die Konjunktur und der Ausbau der Infrastruktur boomen. Dennoch soll der Hochbau im Jahr 2019 erstmals rückläufig sein. Verantwortlich dafür sind ein verringerter Wohnbau und steigende Zinsen.

Schweizer Bauboom seit 2008

In der Schweiz wurde seit 2008 kräftig gebaut. Im Bereich Hochbau gab es vielfältige Planungen und Umsetzungen. Hier wurde Wohnraum für Mehrfamilien geschaffen, der zusätzlich mit dem Ausbau der Infrastruktur einhergeht. Im Rahmen dessen konnte der Hochbau steigende Zahlen verzeichnen, die sich jährlich mit einem Wachstum von 1,1 % in der gesamten Schweiz zeigten. Im Jahr 2018 wurde erstmals ein neuer Rekordstand erreicht, der sich durch unterschiedliche Schweizer Regionen zieht:

  • Basel – 4,8 %
  • Bassin Lémanique – 3,9 %
  • Ostschweiz – 1,9 %
  • Südschweiz – 1,4 %

Abschwächung der Baukonjunktur ab 2019

Das Baseler Wirtschaftsinstitut BAK Economics fasste das Wachstumstempo in einer Auswertung zusammen und prognostiziert allerdings für 2019 einen rückläufigen Bauboom. Aufgrund der schwächeren Zuwanderung und der steigenden Zinsen im 2. Halbjahr 2019 sei mit einer Verlangsamung des Wachstumstempos zu rechnen. Im Bereich des Sozialbaus sowie anderweitigen Spital-Bauprojekten gibt es dennoch Nachholbedarf. So werden weiterhin Planungen umgesetzt, die aber auf längere Sicht nicht zum aktiven Bauboom beitragen.

Einige Regionen der Schweiz waren bereits 2018 vom verringerten Wachstumstempo betroffen. Dazu gehören Zürich/Aargau, die Zentralschweiz sowie das Mittelland.

Etwas verhalten ist der Blick auf die Regionen Bassin Lémanique und Basel. Hier stehen geplante Grossprojekte in der Pharma-Industrie an sowie ein guter Ausblick auf eine überdurchschnittliche Bevölkerungs- und Wirtschaftsdynamik. Zu verdanken sei dies der wachsenden Konjunktur und dem weitreichenden Angebot in allen Wirtschaftsbranchen.

Fulfillment outsourcen – Vor- und Nachteile

Fulfillment outsourcen – Vor-und Nachteile Fulfillment sorgt für einen reibungslosen Ablauf im Online-Handel. Hierbei treten auch externe Dienstleister in den Vordergrund, die von der Bestellung bis hin zum Versand alle Prozesse übernehmen. Fulfillment outsourcen und einen Dienstleister zu wählen, kann Vor- und Nachteile mit sich bringen. Fulfillment – von der Bestellannahme bis hin zur Lagerhaltung und Versand Der Online-Handel unterliegt seit Jahren einem steigenden Trend. So werden tagtäglich Waren bestellt, ausgeliefert und zurückgeschickt. Onlinehändler verlassen sich dabei auf Fulfillment. Dabei geht es um die Gesamtheit aller Aktivitäten, von der Bestellannahme, Lagerhaltung bis zu Retourenmanagement und Kundenbetreuung. Je nach Unternehmensgrösse übernehmen Logistikdienstleister die wichtigen Aufgaben und bieten das sogenannte „Rundum-sorglos-Paket“ für jeden Kunden. Fulfillment-Dienstleistungen finden sich bei grossen Unternehmen wie Amazon, DHL und Co. Fulfillment im eigenen Unternehmen bringt einen Überblick und trägt essenziell zu einer hohen Kundenzufriedenheit bei. Denn wo ein Ansprechpartner ist, können auftretende Probleme schnell und reibungslos geklärt werden, so die Theorie. In der Praxis kommt es dennoch zu mangelhaften sowie unpünktlichen Lieferungen der Waren an die Kunden. Der Umkehrschluss bringt negative Bewertungen sowie einen negativen Eindruck über das eigene Unternehmen. Konnten Kunden mit Waren nicht zufriedengestellt werden, so denken viele Online-Händler über das Outsourcen von Fulfillment nach. Das führt zu Erleichterungen, bringt aber neben Vorteilen auch grosse Nachteile mit sich. Vorteile: Fulfillment outsourcen und Fokus auf Unternehmensaufgaben legen Mit wachsender Unternehmensgrösse kommen Händler oft an ihre Grenzen. So müssen IT-Infrastruktur und grössere Lagerflächen geschaffen werden. Hinzu kommt Personal, das für jeden Bereich des Unternehmens geschult sein muss. Als Unternehmer braucht es zusätzliches Wissen und Zeit. In diesem Fall ist das Fulfillment-Outsourcing eine optimale Gelegenheit. Mit einem Fulfillment-Dienstleister lassen sich Freiräume schaffen. Mit dem Abgeben des Fulfillment profitieren Unternehmer unter anderem von den folgenden Vorteilen: Fulfillment-Dienstleister erhalten oft bessere Konditionen für den Einkauf von Verpackungsmaterial und den Versand. Alle Prozesse werden vom Fulfillment-Dienstleister übernommen, dazu gehören Bestellannahme, Lagerhaltung, Kommissionierung, Versand, Rechnungsstellung und Mahnwesen. Auch Retourenmanagement, Reparatur sowie Kundenbetreuung sind inbegriffen. Unternehmer können sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren. Bei einem weltweiten Unternehmenswachstum bietet sich das Auslagern des Fulfillment an. Denn gerade diese Dienstleister können Zollabfertigungen bei Sendungen nach Übersee problemlos übernehmen. Mit dem vielfältigen Angebot der Dienstleister können Unternehmen zusätzlich von der Pflege und Optimierung sowie gezielten Marketing-Massnahmen des eigenen Online-Shops profitieren. Mit personalisierten Päckchen und eigenen Brands kann die Kundenzufriedenheit erhöht werden. Diese Möglichkeit bieten einige Fulfillment-Dienstleister an. Nachteile: Hohe Kosten und fehlende Informationen Wer als Unternehmen Dienstleistungen in externe Hände gibt, kann in vielerlei Hinsicht profitieren. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack. Denn viele Prozesse lassen sich vom Unternehmen selbst schneller und zuverlässiger erledigen. Das Abgeben aller Vorgänge an Fulfillment-Dienstleister bringt auch einige Nachteile mit sich. Übernehmen Unternehmen selbst das Fulfillment, sparen sie Kosten. Denn ein Fulfillment-Dienstleister möchte natürlich auch Gewinn erwirtschaften. So ist das Fulfillment-Outsourcing oft mit hohen und langfristigen Kosten verbunden. Geht es um die Retoure von Waren, kann der Fulfillment-Anbieter nur eingeschränkt Entscheidungen über den weiteren Verlauf treffen. Bei fehlender Kommunikation kann dies zu Problemen führen. Unternehmen haben weniger Kontrolle und verlieren mit der Zeit den Überblick über Strukturen und Abläufe. Beschwerden des Kunden sind ebenso mit dem Einsatz eines Fulfillment-Dienstleisters möglich. Bei fehlender Kommunikation, kann es auch hier zu Schwierigkeiten kommen. Durch die standardisierten Prozesse bleibt dem Unternehmer nur wenig Spielraum, personalisierte Pakete sowie eigene Brands zu hinterlassen. Das Outsourcing an einen Fulfillment-Dienstleister ist mit Vor- und Nachteilen verbunden. Schlussendlich ist es aber eine wichtige Entscheidung, die jedes Unternehmen für sich treffen muss.

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